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Musik und Bewegung war in mir solange ich denken kann. Die Gene für ein gutes Rhythmusgefühl habe ich wohl von meinem Vater geerbt. Meinem Wunsch, Balletttänzerin zu werden, hat meine Mutter ihr Veto entgegengestellt.

Kunstturnen war kein Ersatz, zu athletisch und (weitgehend) ohne Musik. Also entdeckte ich mit Hilfe des Fernsehns und der Tanzschule (Nuzinger in Heidelberg) den Tanzsport (damals 1969 hiess das noch "Turniertanz") für mich. Relativ schnelle nationale und internationale Erfolge belohnten hartes Training und zähe Auseinandersetzungen mit dem Partner. Nach nur 8 Jahren war es geschafft: Deutsche Meister in den Lateinamerikanischen Tänzen und mehrere Finalteilnahmen bei EM's und WM's. Danach das Ende, da berufliche Erfordernisse das aufreibende Trainings - und Reiseleben nicht mehr gestatteten.

2 Jahre Totalpause, nötig zur Regeneration und zum Studien- und Referendarabschluss. Danach: keine Anstellung als Lehrerin, ein halbes Jahr "Denkpause",- was tun? Ausbildung des "2. Standbeines". 4 Jahre über den Tanzlehrer zum Trainer. Mit 30 dann das erste wirkliche Geld.

Erneute 7-jährige Tanzkarriere als Professional. Währenddessen Trainertätigkeit in Clubs. Erste ernstzunehmende Knieprobleme und Verletzungen. Stress bestimmt einen 14-stündigen Arbeitstag. Erfolg allein erscheint als Belohnung nicht mehr genug. Andere Werte werden vorrangig. Ich glaube, dass das Alter an mir zehrt. Mehr und mehr schmerzt mein Körper, auf den ich bis dato nie gehört, nur von ihm gefordert habe. Mit 37 Jahren gebe ich nach und auf. Ich fühle mich ausgebrannt, energielos und demotiviert. Es dauert lange, mich neu zu orientieren und zu motivieren.

Neue Aufgaben auf anderer Ebene beschäftigen mich weitere 8 Jahre. Traineraus- und Fortbildungen, Kadertraining. Hierbei kommt mir meine Ausbildung als Lehrerin zugute.

Aber es fehlt etwas. Die Ausbildungskonzepte beschränken sich auf Figuren und Grundtechniken, beschäftigen sich nur rudimentär mit Bewegungslernen und anatomischem Wissen. Zu mehr bleibt keine Zeit.

Der Tanzsport ...

... ist jedoch einem rasanten Wandel unterzogen und die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit und - bereitschaft wachsen ständig. Im körperlichen und mentalen Bereich sind oft weder Trainer noch Aktive darauf genügend vorbereitet.

Die Tatsache ...

..., dass viele Turnierpaare körperliche Schwierigkeiten hatten und Bewegungsprobleme und -limitierungen auftraten, die mit tanzsporttechnischen Mitteln nicht zu beheben waren, führten zur Suche nach Methoden, die ihnen dabei helfen könnten.

Ergebnis ...

... meiner Suche war die Feldenkraismethode, mit Hilfe derer vielen Tänzern eine differenziertere Sichtweise auf ihren Körper und die Einflussnahme auf ihr Denken geboten wird.

Eine 4-jährige Berufsausbildung in dieser Methode folgte in den Jahren 1997-2001. Seit meinem Abschluss entwickle ich Trainingsprogramme für Tänzer im Allgemeinen und für solche mit besonderen Problemstellungen, die ich in Workshops besonders Tanzsportlern vorstelle.


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